Südafrika allgemeine Informationen
Südafrika Allgemein:


Südafrika ist ein ethnisch gemischtes Land, in dem Menschen aller Hautfarben leben und daher oft als Regenbogennation bezeichnet wird. Da die verschiedenen Volksgruppen nicht immer konfliktfrei nebeneinander lebten, beherrschten ethnische Probleme und Unruhen zwischen der weißen Bevölkerungsminderheit und der schwarzen Mehrheit die Geschichte und Politik des Landes.
Seit dem Ende der Apartheid hat Südafrika elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Süd-Ndebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Siswati, Tshivenda und isiXhosa. Südafrika ist nach Indien das Land mit den meisten offiziellen Sprachen.
Südafrika hat eine höhe Kriminalitätsrate. Wir bewegen uns ausschließlich in sichereren touristischen Gegenden. Wir haben ein langjähriges Wissen über das Land, Bevölkerung und deren Gepflogenheiten in den jeweiligen Regionen. Durch unsere Erfahrung mit Gruppenreisen können wir Risiken minimieren, um Ihren Aufenthalt so angenehm und sicher wie möglich zu gestallten.
Kultur:
Südafrika hat aufgrund der historischen Entwicklung und der ethnischen Vielfalt keine einheitliche Kultur, die Sitten und Gebräuche sind regional sehr verschieden.
Von der schwarzen Bevölkerungsmehrheit lebt immer noch ein hoher Anteil in ärmlichen Verhältnissen, meist in den wirtschaftlich schwachen, ländlichen Gebieten. Besonders von diesen werden heute noch die traditionellen Riten mit Tanz und Musik gepflegt und am Leben gehalten, denn mit der zunehmenden Verstädterung und Europäisierung Südafrikas haben auch traditionelle Bräuche und Gewohnheiten an Bedeutung verloren.
Die Lebensgewohnheiten der weißen Bevölkerungsminderheit sind in vielen Belangen ähnlich denen, die auch in Westeuropa zu finden sind. Historische Feindseligkeiten zwischen Afrikanern und britisch-stämmigen Weißen wurden mittlerweile ausgeräumt und machten den Weg frei für ein friedliches Miteinander dieser beiden Volksgruppen.
Klima:
Südafrika verfügt über eine Vielzahl von Klimazonen. Von extremer Wüste in der Kalahari an der Grenze zu Namibia bis zu subtropischem Klima im Südosten und an der Grenze zu Mosambik. Das allgemeine Klima ist durch die Lage am südlichen Wendekreis überwiegend sonnig und trocken. Schnee gibt es im Winter meist nur in den Gebirgen. Die über das Jahr verteilten Niederschläge nehmen von Südosten nach Nordwesten ab, gleichzeitig nehmen die Temperaturen zu.
Die Lage auf der Südhalbkugel führt dazu, dass die Jahreszeiten denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt sind. Im Winter, zwischen Juni und August, kann in den Drakensbergen, auf dem Highveld und in Johannesburg (1753m) und Umgebung Schnee liegen, nachts gehen die Temperaturen stark zurück. Tagsüber steigen die Temperaturen auf etwa 23°C, im Sommer auf 30°C. Im Boland, der Region um Kapstadt (15m), herrscht im Winter kühles Klima mit Nieselregen. Von November bis März ist es dort warm bis heiß und trocken. In den Küstengebieten KwaZulu-Natals, unter anderem in Durban (5m) und entlang der Ostküste, ist die Luftfeuchtigkeit hoch, es weht jedoch meist ein kühlender Wind vom Meer. Die Temperaturen liegen hier ganzjährig etwa zwischen 25 und 35°C.
Flora und Fauna:
Südafrika beheimatet mehr als 20.000 verschiedene Pflanzen, etwa 10 Prozent aller bekannten Pflanzenarten der Welt. Die artenreiche Tierwelt kann in Hunderten kleiner Wildschutzgebieten und den großen Nationalparks wie dem Krügernational Park beobachtet werden. In Südafrika sind mehr als 300 Säugetierarten, mehr als 500 Vogelarten, mehr als 100 Reptilienarten, sowie zahlreiche Insektenspezies beheimatet. Es gibt sehr viele Antilopenarten wie Impala, Kudu oder Springbock, aber auch Strauße, Flamingos und Zebras. Viele Nationalparks sind Heimat der afrikanischen „Big Five“, der fünf großen Säugetierarten: Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn. Des Weiteren leben etwa 170.000 wilde Brillenpinguine an den Küsten sowie auf den Inseln und stehen unter strengem Naturschutz.
Kapstadt:
Kapstadt liegt im Südwesten Südafrikas unmittelbar an der Tafelbergbucht des Atlantischen Ozean. Berühmt ist Kapstadt unter anderem durch sein Wahrzeichen, den Tafelberg. Seine markante, Plateau-förmige Oberfläche dominiert zusammen mit Signal Hill, Lion‘s Head und Devil‘s Peak das gesamte Stadtbild und macht die Skyline weltweit so unverwechselbar. Das Meer an der Kap-Halbinsel ist als unruhig bekannt, was dazu führte, dass das Kap der guten Hoffnung auch unter dem Beinamen „Kap der Stürme“ bekannt wurde.
Krüger Park:
Der Krüger Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes im Lowveld in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km². Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika. Die Fläche ist ca. so groß wie die Schweiz.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter Präsident Paul Krüger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 500 Vogelarten und 114 Reptilienarten. Durch seine Größe bietet der Park Raum für über 10.000 Elefanten.
In den Wintermonaten ist der Park sehr trocken. Die Sommer sind heiß und regenreich, die Winter warm und trocken.
Das mit Abstand häufigste größere Wildtier des Parks ist die Impala. Die danach zahlreichsten großen Wildtierarten sind Elefanten, Südliche Streifengnus, Kaffernbüffel und Steppenzebras. Ebenfalls häufig sind Giraffen. Auch die Population der Südlichen Breitmaulnashorns beträgt der Gesamtbestand 5000 Stück. Große Kudus (8000), Ellipsen-Wasserböcke (5000), Warzenschweine (3800), Flusspferde (ca. 2500) und Rappenantilopen (2000) sind weitere häufige große Pflanzenfresser. Die Bestände der Elefanten, Büffel und Flusspferde werden durch künstliche Eingriffe (Abschuss, Umsiedelung) seitens der Parkverwaltung reguliert.
Die häufigsten Großraubtiere sind Fleckenhyänen mit rund 2000, Löwen mit etwa 1500 und Leoparden mit rund 1000 Exemplaren im Jahr 2003. Seltener sind Afrikanische Wildhunde mit etwa 350 Tieren und Geparde mit einem Bestand von nur etwa 200.
Die Pflanzenwelt umfasst 404 Arten von Bäumen, Büschen und Sträuchern, 224 Grasarten und 1275 andere Pflanzenarten. Verteilt im Park befinden sich eine Reihe von Camps und Rastplätzen, an denen man sich erholen und etwas essen kann oder in denen man gleich übernachtet.
Garden Route
Die Gardenroute ist eines der touristischen Highlights in Südafrika und wird jedes Jahr von Millionen Touristen bereist. Hauptattraktionen sind der Garden-Route-Nationalpark, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn und die Lagunenlandschaft von Knysna.
Als einer der besten Surfplätze ist Jeffreys Bay bekannt. Die Garden Route ist eine Region an der Südküste Südafrikas entlang der Nationalstraße N2. Sie erstreckt sich von Hermanus in der Provinz Westkap bis nach Port Elizabeth im Ostkap. Küstennahe Hauptorte der Garden Route sind George, Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay.
Der Tsitsikamma National Park ist einer der schönsten und bekanntesten Nationalparks Südafrikas. Wer sich unterirdisch bezaubern lassen möchte, kann die riesigen Tropfsteinhöhlen der Cango Caves besuchen.
Jeffreys Bay:
Die Stadt liegt in der Provinz Ostkap westlich von Port Elizabeth an der Garden Route.
Gegründet wurde Jeffreys Bay im Jahr 1849. Der Name ist abgeleitet von J. A. Jeffreys, einem Walfänger, der an dieser Stelle einen Laden betrieb. Ursprünglich ein verschlafenes Fischerdorf ist der Ort mittlerweile zu einem populären touristischen Reiseziel besonders für Surfer geworden. Außerhalb der Hauptsaison ist Jeffreys Bay sehr ruhig.
Vor der Küste von Jeffreys Bay befindet sich ein Surfspot mit einer langen, schnellen, rechts-brechenden Welle, der als einer der besten Surfspots weltweit gilt. Jährlich findet dort ein Surf-Wettbewerb der Association of Surfing Professionals statt.


